Hervorgehoben

Erster Blogbeitrag

Hier kommt alles rein, was mit Osnabrück und Landkreis zu tun hat. News, Geschichte, Witz, Humor, Werbung für eigene Betriebe und vieles mehr.

Die Geschichte der Klinik am Kasinopark

Die heutige Klinik am Kasinopark ging aus dem im Jahre 1872 gegründeten Knappschaftskrankenhaus des „Georgs – Marien-Bergwerks- und Hüttenverein“ hervor. Das neu errichtete Krankenhaus war bemerkenswert modern eingerichtet.

Das Krankenhaus verfügte über eine Heizung, eine ausgeklügelte Frischluftzufuhr und eine großzügige Trinkwasserversorgung. Zunächst wurde es mit vier größeren Schlafsälen und vier Einzelbettzimmern ausgestattet. Jeder Saal umfasste also 7 Betten.

Mit viel Bedacht wurde der Standort des Hauses gewählt.

Erstmal lag es in unmittelbarer Nähe zur „Hütte“ selbst. Aber auch der Dichte Buchenwald war ein wichtiges Kriterium, da er Lärm und Schmutz von den Patienten fernhielt.

Der Kasinopark, der 1872 nach dem Vorbild englischer Gärten mit Teich, eleganter Wegeführung und seltenem Gehölz angelegt wurde trägt bis heute zur schönen Lage des Hauses bei.

Die Übernahme der Klinik 1934

Der Knappschaftsverein war über 60 Jahre Träger des Hauses bevor 1934 die Gemeinde Georgsmarienhütte die Einrichtung übernahm.

Ab da an diente es als Gemeindekrankenhaus.

Es war ein reines Belegkrankenhaus für die Ärzte.

Klinik am Kasinopark – Gemeindekrankenhaus

Umwandlung zum Allgemeinkrankenhaus im Jahre 1959

1959 wurde die Einrichtung zum Allgemeinkrankenhaus umgewandelt. Der erster Chefarzt wurde Chirurg Dr. Gerhard Mülverstedt. Zu dieser Zeit hatte das Krankenhaus etwa 80 Betten; 40 für die Chirurgie 26 für die Gynäkologie und die restlichen für HNO- und Augenerkrankungen vorgesehen waren. Eine Innere Abteilung gab es nicht, wurde aber vom neuen Chefarzt dringend angemahnt.

Dafür musste man das Haus vergrößern. Es musste auf 110 Betten aufstocken und ein neues Bettenhaus bauen. So kam es, wie es kommen musste. Am Anfang der 1970er Jahre kam der Neubau des Krankenhauses, das mit Gründung der Stadt Georgsmarienhütte zum Stadtkrankenhaus für die Bewohner aller Ortsteile avancierte.

Schwerpunkt Geriatrie

Anfang der 1990er Jahre wurde deutlich, dass die Stadt Georgsmarienhütte nicht länger im Stande sein würde, den Investitionsbedarf eines modernen Krankenhauses zu tragen. Angesichts der schon damals erkennbaren demographischen Verschiebung der Bevölkerungsstruktur, setzte der Stadtrat darauf, das Krankenhaus mit einem geriatrischen Schwerpunkt (Geriatrie = Altersheilkunde) auszustatten.

Insgesamt drei geriatrische Abteilungen sollten es ursprünglich werden: Eine Akutgeriatrie mit 30 Betten, eine geriatrische Rehabilitationsabteilung mit 40 Betten und noch eine Tagesklinik mit 20 Betten.

1992 wurde als neuer Träger wurde die Diakonie gefunden, auch übernahm die Diakonie das ehemalige Albertinenkrankenhaus in Dissen. Zur Einrichtung eines geriatrischen Schwerpunktes in Georgsmarienhütte kam es damals nicht mehr. Bis gegen Ende der 1990er Jahre wurde das kleine Haus aber profitabel geführt. So konnten auch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Krankenhäuser von der Schließung bedroht

Anfang des neuen Jahrtausends gerieten die Krankenhäuser in Georgsmarienhütte und Dissen in Not. Denn Krankenhäuser unter 200 Betten waren fortan akut von der Schließung bedroht. Beide Häuser lagen weit darunter und bald war klar, dass nur eines der beiden Krankenhäuser in der bisherigen Form würde überleben können.

Die Diakonie entschied sich, das Krankenhaus in Dissen zu erweitern. Georgsmarienhütte musste dafür erhebliche Kapazitäten abgeben. So blieb am Standort nur eine Innere Abteilung und die Verlagerung der Suchtklinik Möhringsburg nach Georgsmarienhütte. Erneute Versuche zur Einrichtung eines geriatrischen Schwerpunktes scheiterten an der Ablehnung des Landes.

Erneuter Trägerwechsel im Jahr 2011

Klinik am Kasinpark

Seit 2004 schien ausgemacht, dass die im Diakonie-Krankenhaus Georgsmarienhütte verbliebene Innere Medizin mit einer kleinen geriatrischen Einheit nach Dissen verlegt werden würde. Aber der Diakonie fehlten die Mittel. So kam es 2011 zum erneuten Trägerwechsel: Das Klinikum Osnabrück übernahm beide Krankenhäuser im südlichen Osnabrücker Land.

Um die Einhäusigkeit der Kliniken Dissen und Georgsmarienhütte am Standort Dissen zu erreichen, musste dort noch erheblich investiert werden. Aber im Juli 2014 lehnte der Planungsausschuss des Sozialministeriums weitere Investitionen in Dissen ab.

Damit war für das Klinikum Osnabrück als Träger klar, dass die geplante Einhäusigkeit der beiden Krankenhäuser nur in Georgsmarienhütte erreicht werden könnte.

Schließlich entschied sich das Klinikum für die Schließung des Krankenhauses in Dissen und die Fortführung des Krankenhauses in Georgsmarienhütte. Dadurch konnten ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier weiter beschäftigt werden. Für Dissen war die Schließung nach 110 Jahren Krankenhausgeschichte eine Katastrophe. In Georgsmarienhütte jedoch entstand das alte Krankenhaus neu: Die Klinik am Kasinopark.

Julius-Schurig-Straße in Osnabrück

 

Warum gibt es in Osnabrück die Julius-Schurig-Straße? Wer war dieser Mann? 

Unsere Recherchen haben uns die Antworten gegeben. 

Julius Schurig gilt als Turnvater von Osnabrück.

1865 holte der Osnabrücker Bürgermeister, Johannes Miguel, Julius aus Emden. Er sollte der „Turnvater“ der Stadt werden. 

Julius Schurig wurde am 8. Juli 1839 in Leipzig geboren und starb am 10. September 1917.

Als Schurig nach Osnabrück kam, war bereits auf der Ratswiese durch eine Aktiengesellschaft eine Turnhalle errichtet worden. Diese Halle gab der Straße den Namen „Turnerstraße“ . 

Durch sein pädagogisches Geschick und Organisationstalent begann eine neue Art des Turnunterrichts. Er brachte frischen Wind und Begeisterung in die Übungsstunden. Er setzte sich mit Erfolg für ein obligatorisches Schulturnen und für eine Ausdehnung für alle Schularten, ein. Ab 1880 gab es dann auch Schulturnen für Mädchen. 

46 Jahre betreute Julius Schurig das städtische Schulturnen und war auch Berater der Vereine im gesamten norddeutschen Raum. 1866 gründete er die „Turner-Feuerwehr“ 

Er half durch sein Fachwissen beim Bau der Sporthalle am Wall 1873. Leider wurde diese durch den Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. 

Am 11. April 1911 wurde Julius Schurig in den Ruhestand versetzt. 

Die Julius-Schurig-Straße geht von der Bramscher Straße ab. 

Durch weitere Recherchen haben wir von der Seite www.luftschutzbunker-osnabrueck.de erfahren, dass es in der Julius-Schurig-Straße einen betonierten Deckungsgraben geben soll. 

Wir haben uns die Bilder von der Internetseite angeschaut und eingeprägt. 

Und: Wir haben es gefunden. Hinter einem Parkplatz eines Wohnhauses. 

Dr.- Schloymann – Straße in Dissen

 

Warum hat die Straße diesen Namen bekommen? 

Im Norden von Dissen entstand in den 1980ern ein neues Wohngebiet. Eine Straße bekam genau diesen Namen. 

Aber wer war denn dieser Dr. Schloymann? 

Hermann Wilhelm Schloymann lebte von 1854-1918 und war ein Sanitätsrat. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war er der einzige Arzt in der Stadt Dissen. Dr. Schloymann setzte sich mit voller Hingabe und Einsatzbereitschaft für die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Patienten ein. Hermann Schloymann gehörte zu einer alten Arztfamilie, deren Arbeit seit Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 nachgewiesen wurde. 

Dr. Carl Friedrich Schloymann (1807–1877), sein Vater, war ein Mitbegründer des Badewesens im Nachbarort Bad Rothenfelde. Der langen Tradition seiner Familie folgend, wurde auch Hermann Schloymann Arzt in seiner Heimatstadt.

Als das Krankenhaus in Dissen 1904 eröffnet wurde, wurde Dr. Schloymann Chefarzt, der bei den Stadtbewohnern als überaus begabt anerkannt wurde. Der Albertinenstift hatte einen großen Zulauf. Ein Grund dafür war es, dass man dank einer Krankenversicherung den Arztbesuch aus finanziellen Gründen nicht mehr fürchten musste.

Dr. Schloymann hatte sehr flexible Arbeitszeiten. Daran sah man, wie groß seine Leidenschaft für den Beruf des Arztes war. Neben seinen normalen Sprechstunden konnten seine Patienten immer an seiner Tür klopfen. Selbst am heiligen Sonntag behandelte er seine Patienten. Denn für viele Menschen war der Weg zum Arzt zu weit, aber sie kamen für den Gottesdienst in den Ort. 

Hermann Schloymann behandelte nicht nur in seiner Praxis, sondern fuhr auch zu seinen Patienten raus, mit seiner Kutsche. Um dieses möglich zu machen und nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen, gab es neben dem Wohnhaus der Familie Schloymann einen Stall, in dem die Pferde, Kutsche und Wagen Platz fanden. Durch die Hilfe seines Kutschers  Wilhelm Ohmann war so ein schnelles Anspannen und zügiges Fahren möglich. Die Fahrt zu den Patienten gestaltete sich – besonders in den Wintermonaten, wenn nur der Pferdeschlitten benutzt werden konnte – wegen der meist unbefestigten Straßen häufig schwierig. Doch Schloymann nahm auch Fahrten bei Wind und Wetter auf sich, wenn es darum ging, den Kranken  so schnell wie möglich zu helfen.

Nicht nur die Straße, sondern auch durch das frühere Wohnhaus der Familie Schloymann in der Straße „Am Zuckerbrink“ erinnert an die ehemalige Dissener Arztfamilie. Dieses war Schloymann und seiner aus Herford stammenden Frau Emilie 1885 von den Eltern geschenkt worden. Hier lebten beide gemeinsam mit ihrer Tochter Mathilde und Hermann Schloymanns unverheirateter Schwester Hedwig. 

Im Alter von 64 starb Hermann Schloymann 1918. Seine Frau Emilie starb mit 95 im Jahre 1952.

Waterloo-Tor auch Heger Tor Osnabrück 

Das Heger Tor erinnert an eine Wehranlage, war jedoch niemals Teil einer solchen. Die Wehranlage bestand aus Turm, Tor, Bastion sowie Zwinger und wurde 1815 weitgehend abgerissen.

Das Waterloo-Tor ist ein Kriegerdenkmal in Osnabrück, das an die Schlacht bei Waterloo erinnert. Das Waterloo-Tor mit seinem umgebenden Bereich ist in Osnabrück als das Heger Tor bekannt, der Name „Waterloo-Tor“ wird lokal kaum benutzt.

Geschichte

Am 18. Juni 1815 nahmen viele Osnabrücker Soldaten an der Schlacht bei Waterloo teil. Zu Ehren dieser kämpfenden Mitbürger stiftete im Jahr 1816 der Osnabrücker Bürger Gerhard Friedrich von Gülich 1.000 Taler für eine Gedenkstätte.

Das Waterloo-Tor wurde von Johann Christian Sieckmann (1787–1861) im Auftrag Gülichs entworfen und im Jahr 1817 am Heger-Tor-Wall erbaut.

Das eigentliche Heger Tor stand im Mittelalter weiter stadtauswärts, etwa 20 Meter westlich vor dem heutigen Waterloo-Tor. Dies ist daran zu erkennen, dass das noch existierende Akzisehaus, welches sich direkt am Stadttor befunden hatte, heute auf der gegenüberliegenden Seite des Wallringes liegt. Im Osnabrücker Volksmund hat sich dennoch der alte Name „Heger Tor“ auch als Name für das neue Waterloo-Tor eingebürgert.

Beschreibung

Das Waterloo-Tor ist ein Triumphtor und hat den Titusbogen in Rom zum Vorbild.

Auch wurden Bauelemente von zeitgenössischen klassizistischen Torbauten, z. B. vom Brandenburger Tor in Berlin, hinzugefügt.

INSCHRIFT:

„DEN OSNABRÜCKISCHEN KRIEGERN DIE BEI WATERLOO

DEN 18.JUNI 1815 DEUTSCHEN MUTH BEWIESEN

WIDMET DIESES DENKMAL G.F.v.GÜLICH D.R.D.“

(D.R.D. = Der Rechte Doktor, Gülich war Dr. jur.).

Über einen Treppenaufgang erreicht man die Plattform des Tores. Von ihr hat man zur östlichen Seite eine sehenswerte Aussicht auf die mittelalterlich geprägte Osnabrücker Altstadt, zur westlichen Seite sieht man das Kulturgeschichtliche Museum, das Felix-Nussbaum-Haus, das Akzisehaus und das Stüve-Denkmal vor dem einstigen Stüvehaus, der heutigen Volkshochschule Osnabrück.

Durch das alte und neue „Heger Tor“ rollten jahrhundertelang Fuhrwerke in Richtung Münster und Holland oder kamen von Westen in die Stadt. 1957 wurde die Tordurchfahrt wurde 1957 für den Fahrzeugverkehr gesperrt und zur Fußgängerzone. Heute ist hinter dem Heger Tor das sogenannte „Heger-Tor-Viertel“, das bekannt und beliebt durch seine urigen Gastronomiebetriebe und ein beliebter Treffpunkt für Tages- und Nachtschwärmer ist.

Von der Altstadtseite erscheint das Tor wie ein schmuckloses Stadttor aus der Zeit des alten Heger Tors, der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Von der Seite des Heger-Tor-Walls ist es als klassizistische Heldengedenkstätte zu erkennen. Zwei Stadtwelten zeigt auch die städtebauliche Abwechslung, wenn man das Tor durchschreitet: Von der lärmenden, modernen Neustadt am Heger-Tor-Wall gelangt man durch den Triumphbogen in die beschauliche, verkehrsberuhigte Altstadt.

Alles Dank Fritz Homann

Die Geschichte des Dissener Krankenhauses 

Es begann vor über 100 Jahren, mit einer Spende und einer romantischen Geste vom Unternehmer Fritz Homann. Der Samtgemeinde stiftete Fritz Homann 300000 Mark für einen Bau eines Krankenhauses, da seine Fleisch – und Wurstwarenfabrik 25-jähriges Bestehen hatte. 

Fritz hatte nur einen Wunsch : Das Gebäude sollte den Namen seiner Frau Albertine bekommen. 

1904 feierte der „Albertinenstift“ seine Eröffnung – erst einmal als reines Belegkrankenhaus mit 25 Betten. Dr. Schloymann wurde der erste Chefarzt. 

Nach dem Ersten Weltkrieg vermehrte sich die Zahl der Patienten um das Vierfache, sodass das Haus aus allen Nähten platzte. 

Zum 50-jährigen Firmenbestehen stiftete die Firma Homann noch einmal 25000 Mark, was zu einer grundlegenden Erweiterung des Baus führte.  Durch die Erweiterung bot die Albertine Platz für 60 Patienten, außerdem wurden ein Operationsraum, ein Röntgenzimmer und eine Leichenhalle eingerichtet. 

Zum 75-Jährigen schenkte Homann der Samtgemeinde das Grundstück mit allen Gebäuden sowie 52000 Mark.

Im Jahre 1966 übernahm die Innere Mission Osnabrück, das spätere Diakonische Werk, die Trägerschaft. Im selben Jahr wurde das Schwesternwohnheim errichtet. 

Eine Einrichtung einer Krankenpflegeschule wurde 1968 gebaut. Im Jahre 1971 zog „die Albertine“, wie die Dissener ihre Klinik fast zärtlich nannten, in den Neubau. Zu dieser Zeit hatte das Krankenhaus 3 Hauptabteilungen:

Chirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie /Geburtshilfe. 

1973 kam eine Intensivstation hinzu. Weiter folgten Belegabteilungen für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und Urologie. 

Am Haupteingang stand es noch in Stein verfasst wann der Anbau kam.

Zu den letzten größeren Umbaumaßnahmen zählt die Umwandlung der ehemaligen Wäscherei im Erdgeschoss in eine zentrale Patientenannahmestelle mit Notfall-Ambulanz. 

Das Krankenhaus war Jahrzehnte lang unter der Trägerschaft der Diakonie und firmierte unter Diakonie Krankenhaus Osnabrücker Land. Erst wenige Jahre vor der Schließung  im Dezember 2014 übernahm das Klinikum Osnabrück das 130 – Betten – Haus. verkauft. Ab da war es das Klinikum Osnabrücker Land

In den letzten Jahren hatte die Qualität des Krankenhauses nachgelassen, oft musste das Personal zwischen Patienten und Ärzten dolmetschen da diese teilweise wenig bis gar kein Deutsch sprechen konnten. Das Land Niedersachsen hatte Millionen zur Standortsicherung bzw für die Sanierung versprochen und zugesagt, dieses Geld kam leider nie an. Es war geplant den Standort Georgsmarienhütte zu schließen und die Mitarbeiter/ innen ebenso Abteilungen zu verlegen. Doch es kam anders als erwartet und das Dissener Krankenhaus schrieb rote Zahlen und wurde im Dezember 2014 geschlossen. So endete nach über 110 Jahren die Ära der von den Bürgern und Bürgerinnen liebevoll genannte Albertine. Demonstrationen und Mahnwachen nutzten nichts und brachten keine positive Wendung.

Das ehemalige Albertinenkrankenhaus wird abgerissen und was Neues wird entstehen. 

Ein Dank geht an Sven Brönstrup (Osnastadtkreisblogger) und Thorsten Kruggel (Osna-News), die mir Fotos zum Verwenden, gegeben haben.

Vom „Flugzeugcafe Preußisch Oldendorf“ zum“Sanicare-Flugzeug“ in Bad Laer

Das Flugzeugcafé Preußisch

Oldendorf war ein Caféhaus, das in einem alten Passagierpropellerflugzeug, einer ausgemusterten DC-6, in Preußisch Oldendorf, einer Stadt im Kreis Minden-Lübbecke, von 1969 bis 2003 betrieben wurde. Das Flugzeug stand unweit eines ehemaligen Möbelhauses am Südrand der Ortschaft Preußisch Oldendorf und wurde später in ein Gewerbegebiet bei Bad Laer überführt.

Dort wurde die DC-6 als „Sanicare-Flugzeug“ bekannt. Sie steht auf dem Gelände des Gesundheitszentrums und soll die neuen Wege der Arzneimittelversorgung durch Versandapotheken symbolisieren. Der Logistikbereich der Sanicare-Versandapotheke befindet sich in unmittelbarer Nähe. Das Flugzeug wird für Seminare, Patientenschulungen und Informationsveranstaltungen genutzt. Aber man die DC-6 auch für besondere Anlässe mieten und sogar als Standesamt nutzen.

Es soll sich um die älteste noch existierende DC-6 und um das vierte Flugzeug dieses Typs, das je gebaut wurde, handeln.

Die 1946 gebaute DC-6 gehörte ursprünglich der Flotte des jordanischen Königshauses an, war dann in den USA im Linienflugeinsatz und gelangte 1965 nach Deutschland.Sie wurde noch bis zum Ende der 1960er Jahre geflogen und nach ihrer Außerdienststellung 1969 an einen Privatmann verkauft, der sie zum Flugzeugcafé machte. Zu einem symbolischen Preis von einem Euro an Johannes Mönter, den Besitzer von Sanicare, verkauft, der sie mit finanzieller Unterstützung mehrerer Sponsoren nach Bad Laer transportieren und in 600 Arbeitsstunden restaurieren ließ.

Der jetzige Standort des FlugzeugesDouglas DC-6 ist jetzt in dem Grünen Weg 4 in 49196 Bad Laer.

Die Bad Laerer, wie auch viele Flugzeug-Fans fragen sich schon sehr lange, was aus der geschichtsträchtigen Maschine wird.

Die Eigentümer aus Berlin haben nun ausgesagt, dass die DC-6 in diesem Jahr noch einen neuen Anstrich bekommt, damit sie wieder in neuem Glanz erstrahlt

Über die weitere Nutzung des Flugzeugs stehen derzeit noch Überlegungen bevor.

Boarding Haus und Hotel „Osterhaus“

Das Boarding Haus und Hotel „Osterhaus“ in der Bramstraße im Osnabrücker Stadtteil Haste hat für immer seine Pforten geschlossen. 

Am 28. Dezember 2019 wurde die Einrichtung verkauft. Die Einnahmen sollen einem guten Zweck gespendet werden. 

„Osterhaus“ hatte 13 Appartements und eine Suite im Bauernhaus. 

Da stellt man sich die Frage, ob das Kaffeehaus „Osterhaus“ auch bald geschlossen wird. Wir hoffen ja mal nicht.

Historischer Weihnachtsmarkt Osnabrück

Geschichte des Osnabrücker Weihnachtsmarktes

In der Zeit des Weihnachtsmarktes verleiht stiimmungsvolle Beleuchtung der Osnabrücker Altstadt einen feierlichen Glanz. Seit vielen Jahren zählt er zu den schönsten Märkten im Norden und wurde auch schon mehrfach ausgezeichnet. Der erste Osnabrücker Weihnachtsmarkt fand vor zirka 180 Jahren erstmals statt.

In einem Schreiben von 4. November 1836 ist vermerkt, dass „Handwerker, KuchenBacker und alle, welche mit kurzen Waaren handeln, auf dem alten Rathause Waren zum Verkauf 8 Tage vor Weihnachten öffentlich ausstellen dürfen.“

Seither hat sich vieles getan:

Der historische Weihnachtsmarkt in Osnabrück erstreckt sich heute auf dem Marktplatz vor der mittelalterlich anmutenden Kulisse von Rathaus, Stadtwaage und Kirche St. Marien, sowie auch auf dem Domvorplatz. Das geschichtsträchtige Ensemble zieht Besucher in seinen Bann und macht neugierig auf das, was einst war, und das, was heute zu entdecken ist. Wie zum Beispiel das berühmte Rathaus im spätgotischen Stil, wo 1648 der Westfälische Frieden verkündet und somit der Dreißigjährige Krieg beendet wurde.

Viele sprechen beim Osnabrücker Weihnachtsmarkt auch vom „Stillen“ Weihnachtsmarkt.

Musikalisch begleitet wird lediglich das historische Karussell vor dem Rathaus. Generationen von Osnabrückern haben in diesem mehr als 100 Jahre alten Fahrgeschäft bereits ihre Runden gedreht.

Neben Traditionellem gibt’s auch Rekordverdächtiges zu entdecken: den mit sechs Metern Höhe größten Nussknacker auf einem Weihnachtsmarkt oder die weltgrößte funktionstüchtige Spieluhr mit lebensgroßen Figuren.

Mein persönliches Fazit über den Osnabrücker Weihnachtsmarkt:

Trotz der milden Temperaturen war der Weihnachtsmarkt sehr gut besucht. Für Groß und Klein ist es ein sehr schönes Erlebnis. An jeder Ecke findet man Buden zum Schlemmen und natürlich auch Glühwein und andere Getränke.

Zahlreiche Buden gab es, wo es handgefertigte Häuschen, Kerzenständer, Schmuck, etc. zu kaufen gab. Mir hat am meisten die Bude gefallen, wo man sämtliche Häuschen von Osnabrück erwerben kann. Zum Beispiel das Standesamt, Rampendahl und das Rathaus. (@ SST)

Dissens Unterwelten reloaded

Der Abriss des ehemaligen Albertinenkrankenhauses in Dissen hat begonnen und damit wird wohl auch ein Geheimnis verschwinden..

Denn Tatsache ist,dass es unterirdische Gänge gab, welche vom Krankenhaus zum Bahnhof führten und ebenso Haupthaus und Schwesternwohnheim miteinander verbanden. Jener Gang führte Berichten zufolge, weiter unter das Zentrallager der Firma Homann.

Auch Recherchen der Kollegen u.a. vom Osnastadtkreisblogger, bei den offiziellen Stellen brachten kein Licht ins Dunkel. Denn auch dort wusste man nichts von der Existenz dieser Gänge bzw. wollte davon nichts wissen.

Ältere Einwohner von Dissen und Bad Rothenfelde wussten jedoch zu berichten,dass im Bereich Palsterkamp und wohl auch dahinter Luftschutzstollen angelegt wurden, was eine logische Erklärung darstellen würde. Überliefert ist nämlich nur, dass in dem Gang/Stollen die Fahrgäste des Haller Willem Schutz und Zuflucht vor einem Tieffliegerangriff gesucht hatten. Halterungen für Tragen,Bänke etc.. in den Wänden des Stollens legen dies auch sehr nahe.

Dennoch, dieser Gang/Stollen existiert offiziell nicht, welcher oben auf dem Foto zu sehen ist…warum nicht?

Zur Firma Homann: Auch das Firmengelände verfügt nachweislich über ein groß angelegtes Katakombensystem, welches der Wartung und des Wasserschutzes dient, und alle Firmengebäude unterirdisch miteinander verbindet. Jene Gänge sollen auch verfüllt werden bei einer weiteren Nutzung des Firmengelände, um das Einstürzen der Gebäude zu vermeiden,welche ja unter Denkmalschutz stehen.

Ein ehemaliger Firmenmitarbeiter, welcher leider mittlerweile verstorben ist, konnte sogar belegen, dass sich ein unterirdischer Gang zwischen Werksgelände und Homann-Villa befindet.

Ebenso soll sich ein Wartungsstollen unterhalb des ehemaligen Gleisanschlusses befinde, welcher zum Bahnhof führt.

Wenn man Gerüchten glauben darf, an denen ja meistens ein Funken Wahrheit ist, gibt/gab es auch einen unterirdischen Verbindungsgang zwischen dem Homann-Gelände und dem Schulzentrum, wo sich auch ein Zugang des ehemaligen Hilfskrankenhauses befindet.

Tatsache ist auch,das es bestimmte Versorgungsleitungen vom Werk hierher gibt….

Im ehemaligen Hilfskrankenhaus befindet sich derzeit das Archiv des ehemaligen Albertinenkrankenhauses. Außerdem sollen dort Lagerräume vermietet worden sein. Aus Rücksicht auf die Mieter, ist leider keine Besichtigung mehr möglich. Da Schule und ehemaliges Hilfskrankenhaus technisch miteinander verbunden sind, werden auch die technischen Anlagen dort regelmäßig kontrolliert und gewartet. Die bisherige Krankenhausausrüstung von hier ist in erster Linie nach Litauen verbracht worden und zum kleinen Teil nach Afrika.

Jetzt eine Frage an unsere Leser:

Wer kann noch weitere Aussagen zu den unterirdischen Gängen in Dissen machen??

Vor allem hat noch jemand Fotos vom ehemaligen Hilfskrankenhaus??

Helft uns Licht ins Dunkel zu bringen!!!

Eine spezielle Bitte noch an alle unsere Leser:

Da man im Netz nichts findet und es auch so keine brauchbaren Informationen gibt; was hat es mit der „Westendarp-Gruft“ auf dem Friedhof in Dissen auf sich???

Text und Fotos: Thorsten Kruggel

Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten